A-TRON bhkw

Das Blockheizkraftwerk

Nachfolgend erhalten sie einen Überblick zur Funktionsweise von Blockheizkraftwerken. Sind Sie bereits in diesem Thema hinreichend informiert und haben ein vertieftes Interesse an A-TRON Modellen, dann schauen Sie bitte in die Rubrik A-TRON BHKW.

Umweltfreundliche Strom- und Wärmeerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) dient der dezentralen Erzeugung von Strom und Wärme und ggf. auch Kälte. Aufgrund seiner kompakten Größe, die etwa den Maßen einer Euro-Palette entspricht, findet ein BHKW problemlos in den unterschiedlichsten Heizungsräumen platz. Abhängig von elektrischer und thermischer Leistung können fast alle Gebäude bzw. Gebäudekomplexe wie z. B. Mehrfamilienhäuser u. Wohnanlagen, Neubaugebiete, Hotels, Pensionen, Pflegeeinrichtungen, Altenresidenzen, Autohäuser, Kirchen, Gewerbe- u. Industrieanlagen, Geldinstitute, landw. Betriebe, öffentliche Gebäude wie z. B. Schulen, Schwimmbäder, etc. mit einem BHKW versorgt werden - auf diese Anwendungsmöglichkeiten sind speziell die A-TRON BHKW ausgelegt. Moderne Anlagen erzielen Wirkungsgrade bis zu 100% und schonen dank der hoch effizienten Ausnutzung des Brennstoffes im Zusammenhang mit der Kraft- Wärme-Kopplung (KWK) nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

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Aufbau eines Blockheizkraftwerks

Ein BHKW besteht u. a. sowohl aus einem Motor, einem Generator und unterschiedlichen Wärmetauschern als auch einer Regeltechnik. Während ursprünglich ausschließlich Verbrennungsmotoren, deren Wärme aus dem Abgas und dem Kühlwasserkreislauf zur Erhitzung von Heizungswasser dient, im BHKW eingesetzt werden, sind mittlerweile auch Stirling-Motoren, Dampfmotoren, Gasturbinen, ORC (Organic Rankine Cycle)-Anlagen und Brennstoffzellen im Einsatz. Ein BHKW kann mit verschiedenen fossilen oder regenerativen Brennstoffen betrieben werden. So werden u. a. Heizöl, Pflanzenöl, Biodiesel, Erdgas, Flüssiggas, Bio- oder Klärgas eingesetzt. Zudem gibt es Anlagen, die durch Vergasung aus Holzabschnitten als nachwachsende Rohstoffe betrieben werden können. A-TRON Blockheizkraftwerke können mit Erdgas, Flüssiggas sowie Bio- oder Klärgas betrieben werden.

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Kraft-Wärme-Kopplung

Bei der in einem BHKW vorhandenen Verbrennungskraftmaschine (z. B. Motor oder Gasturbine), welche einen Generator antreibt, fällt Abwärme im Abgas und im Kühlsystem an, die nutzbar gemacht wird, so dass die Anlage nicht nur Strom, sondern auch Wärme erzeugt (Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, KWK). Diese Abwärme wird über Wärmetauscher in den Heizkreislauf der Gebäude-Heizung geleitet und/oder zur Warmwasseraufbereitung genutzt.
Auf diese Weise werden hohe Wirkungsgrade bis zu 100% erreicht. Würde lediglich Strom und keine nutzbare Wärme mit der Anlage erzeugt, läge der Wirkungsgrad bei Motorvolllast abhängig von Brennstoff, Größe und Bauweise des Motors und des Generators nur zwischen 20 Prozent und 43 Prozent. Der Wirkungsgrad gibt an, wie viel Prozent des eingesetzten Brennstoffs in nutzbare Energie umgesetzt werden kann.

Kraft Wärme Kopplung

Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung

Oftmals fehlt es einem BHKW an der Wirtschaftlichkeit in den Sommermonaten durch nicht vorhandenen Raumwärmebedarf. Durch die Nutzung der Wärme in wärmegetriebenen Kältemaschinen (Absorptionskälteaggregate) kann die Jahresnutzungsdauer erheblich erweitert und dadurch die Wirtschaftlichkeit eines BHKW verbessert werden.
Abhängig von der Art der Verbrennungsmaschine sind Blockheizkraftwerke nicht nur auf die Bereitstellung von Strom und Raumwärme ausgelegt, sondern können auch Prozesswärme über Heißluft, Wasserdampf oder Thermoöl liefern. Über die Nutzung der Abwärme kann zudem Kälte zur Klimatisierung oder Kühlung erzeugt werden (Prinzip der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, KWKK).

Kraft Wärme Kälte Kopplung

Umwelt- und Klimaschutz durch dezentrale Energieerzeugung mit BHKW

In großen, stromerzeugenden Kraftwerken ist die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung meist ausgeschlossen, da die Wärme aufgrund der räumlichen Entfernung zu den Abnehmern bei der Energieübertragung wesentlich verloren gehen würde. Dezentrale Anlagen, wie BHKW, vorsorgen dagegen ihr unmittelbares Umfeld, so dass die Wärmeverluste sehr gering sind. Die dezentrale Energieerzeugung substituiert somit den Strom aus fossilen Kondensationskraftwerken, wie etwa Kohlekraftwerken, und trägt damit zur Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes bei.
Der Grundgedanke der dezentralen Energieerzeugung besteht darin, den erzeugten Strom und die Wärme möglichst vor Ort zu nutzen, um Energieverluste zu vermeiden. Wird nicht der gesamte Strom gebraucht, kann der überschüssige Teil jedoch ins öffentliche Stromnetz eingespeist und vergütet werden. Das macht ein BHKW nicht nur hinsichtlich des Umwelt- und Klimaschutzes, sondern auch wirtschaftlich attraktiv.

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Wie Sie sehen, sind Blockheizkraftwerke also in
dreifacher Hinsicht für Sie von Vorteil:

  • Sie sparen Geld und können sogar noch welches dazu verdienen!
  • Sie schonen die Umwelt durch Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes!
  • Sie machen sich durch eigene Stromerzeugung unabhängig von Ihren Energieversorgern und den ständig steigenden Strompreisen!